Notfallmedizin

Hypothermie

No one is dead until warm and dead? - Alte Weisheit, frisch aufgewärmt...

geschrieben von Walter Spindelböck vor 7 Monaten

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Ältere Artikel

Schwieriger Atemweg vor 14 Monaten

Die ultimative Katastrophensituation, deren Auftreten ein jeder Notfallmediziner fürchtet wie der Teufel das Weihwasser ist der nicht oder zumindest kaum intubierbare Patient. Eben noch bei – zwar schlechter, aber immerhin vorhandener – Gesundheit, stirbt der wehrlose Patient unter dem schwitzenden Antlitz des Arztes…  weiterlesen weiterlesen…

Reversible causes vor 16 Monaten

Sie reanimieren in letzter Zeit andauernd und das war nicht immer so? Herzlichen Glückwunsch, Sie scheinen auch dem ungeschriebenen Gesetz zu unterliegen, welches monatelang nicht enden wollende Serien von Fehleinsätzen mit längeren Abfolgen von lebensbedrohlichen Krankheitsbildern kombiniert! Davon ausgenommen scheinen nur zwei überschaubar kleine Gruppen von Medizinern zu sein: Diejenige, die eigentlich von den Versicherungen bezahlt werden sollte, denn in ihren Diensten kommt garantiert niemand zu Schaden und ….  weiterlesen weiterlesen…

Ein ewiger K(r)ampf vor 16 Monaten

Wie sagte schon Dr. Weaver zu Susan Lewis: Manchmal können auch die langweiligen Fälle zu einer Herausforderung werden… Zugegeben, langweilige Fälle und damit auch langweilige „Fahrten“ sind in der Regel eines, nämlich uninteressant. Trotzdem entwickeln sich einige dieser Routinefälle hin und wieder in eine unerwartete Richtung…  weiterlesen weiterlesen…

Lungenödem vor 17 Monaten

Wer kennt nicht die netten Bilder aus dem Netter-Atlas für Innere Medizin? Zum Thema Lungenödem zeichnet Netter einen netten älteren Herren verkehrt am Sessel sitzend und angstvoll aus dem Mund schäumend. Die Dramatik dieser Situation wird einem aus dem Bild wohl kaum bewusst, wenn man allerdings hautnah dabei ist, weiß man: kein schöner Anblick im wirklichen Leben…  weiterlesen weiterlesen…

Varizenblutung vor 17 Monaten

Die Behandlung einer Ösophagusvarizenblutung ist eine eher seltene Verlegenheit, in die der präklinisch tätige Mediziner kommt, denn meistens, wenn die Alarmierung mit „Der Patient erbricht Blut“ beginnt, endet der Einsatz mit Nasenbluten oder aufgeschlagener Lippe und damit NACA 2 abwärts.  weiterlesen weiterlesen…

Alles Walzer vor 18 Monaten

Sie kommen zu einem Patienten mittlern Alters und es geht ihm …. miserabel trifft den Zustand wahrscheinlich relativ gut; kalt – blass – schweissig, diese Kategorie. Sie tasten den Puls: Nichts. Wie „nichts“? Andere Seite: Nichts. Der Carotispuls tanzt Wiener Walzer, nur doppelt so schnell und das geschulte Auge erkennt: dieser Patient ist bedroht…  weiterlesen weiterlesen…

Anaphylaxie vor 18 Monaten

Ein Notarzteinsatz wie schon hunderte zuvor: Thoraxschmerzen, 12-Kanal-EKG, Verdachtsdiagnose Akutes Koronarsyndrom, Klinikeinweisung und ACS-Therapie. Unspektakulär. Bis zu dem Zeitpunkt, als der Patient beginnt nachzufragen, ob Juckreiz an den Armen und ein Kratzen im Hals eigentlich normal seien… Auf eine wichtige Frage vergessen? Der Patient bestätigt ihnen jetzt natürlich, dass er Aspirin® nach einer früheren „Reaktion“ strikt meide, was auch vortrefflich zu seiner immer stärker werdenden Atemnot passen würde, aber diese Erkenntnis kommt jetzt etwas spät…  weiterlesen weiterlesen…

Thoraxdrainage vor 19 Monaten

Das schwer verletzte Unfallopfer nach Sturz vom Baum ist jetzt endlich stabilisiert, die Narkose wurde eingeleitet, der Patient intubiert, Volumentherapie begonnen; jetzt zählt eigentlich nur mehr der schnelle Transport. Und doch kommt es anders: dem Sanitäter fällt auf, dass die Pulse peripher nicht mehr tastbar seien. Bei näherer Beobachtung sind auch die Halsvenen gestaut und der gute Mann verfällt zusehends. 3 Differentialdiagnosen bieten sich bei diesem klinischen Zustandsbild sofort an: eine fulminante Lungenembolie – wohl kaum; die Herzbeuteltamponade – möglich, schwer verifizierbar, kaum behebbar; der Spannungspneumothorax – wahrscheinlich, verifizierbar, schnell behandelbar.  weiterlesen weiterlesen…

Magnesium am NAW – wer macht denn so was? vor 19 Monaten

Sie denken an groß angelegte Studien, bei denen Einsetzbarkeit von Magnesium getestet wird? Müssen sie nicht – die Wirksamkeit von Magnesium steht schon seit über 100 Jahren fest. Nur wissen es die wenigsten. Einem buchstäblichen Aschenputtel-Medikament soll hier ein wenig Aufmerksamkeit zuteil werden…  weiterlesen weiterlesen…

Therapeutische milde Hypothermie vor 20 Monaten

Was lernt der aufmerksame Rettungssanitäter in seinem Grundkurs zum Thema Schockbekämpfung bei jedem Notfallpatienten? Richtig, unter anderem den „Erhalt von Eigenwärme“. Also deckt der aufmerksame Rettungssanitäter auch jeden Notfallpatienten bis unters Kinn mit rotbekreuzten Wolldecken zu. Doch das Weltbild des aufmerksamen Rettungssanitäters bricht mit einem Male zusammen, als man ihn bittet, den frisch Reanimierten zu entkleiden, denn man müsse jetzt ja schließlich kühlen… hat da jemand etwas verpasst ???  weiterlesen weiterlesen…

Alternativer Gefäßzugang vor 20 Monaten

Welcher in der Präklinik Tätige kennt die folgende Katastrophensituation nicht: Man braucht nichts notwendiger als einen funktionierenden Venenzugang, doch alles, was auch nur annähernd Gefäßähnlichkeit besitzt, versteckt sich gut getarnt in den Tiefen des Patienten…  weiterlesen weiterlesen…

Der Feiertagsnotfall vor 21 Monaten

Da sich bekanntlich zu Jahreswechsel die Feiertage häufen und Un- beziehungsweise Notfälle sich dementsprechend gleichsinnig verhalten, seien die wichtigsten Krisensituationen das Christkind und den Weihnachtsmann betreffend hier erläutert ;)  weiterlesen weiterlesen…

Schrittmacher (notfall) vor 21 Monaten

Der Herzschrittmacher… das unbekannte Wesen. So ein Schrittmacher klingt komplex – ist er aber nicht. Um bei der Wahrheit zu bleiben: zumindest nicht im Notfall. Mit einigem Wissen zum Aufbau des Gerätes und ein wenig physiologischem Verständnis führt der Notfall beim Schrittmacherpatienten nicht mehr zu anfallsartiger Verzweiflung…  weiterlesen weiterlesen…

Verbrennung/Verbrühung des Kindes vor 22 Monaten

Der Schwerbrandverletzte Patient ist im Rettungs- und Notarztdienst des „kleinen Arztes“ ein eher seltenes Ereignis, häufig kommen jedoch kleinere bis mittlere Verbrennungen und Verbrühungen von Klein- und Schulkindern vor. Die typische Situation – das Herunterziehen von Gefäßen mit heißem Wasser durch Kinder – und die damit verbundenen Verbrühungen an Gesicht, Thorax und oberen Extremitäten, ist ein durchaus gängiger präklinischer Notfall. Oft birgt diese Situation großes Stresspotential, da sich im Normalfall die Erfahrung des Notarztes in der Behandlung von Kindernotfällen in Grenzen hält…  weiterlesen weiterlesen…

Schlaganfall vor 22 Monaten

Rief man bisher „Schlaganfall“ in den Wald, hallte unverzüglich „Notarztindikation“ zurück. Doch langsam setzt sich die Denkweise durch, auch dieses Problem differenzierter zu sehen, und nicht für jeden – nicht vital bedrohten – Schlaganfallpatienten ein Notarztmittel zu binden, da sich in diesem Fall die mögliche notärztliche Therapie bekanntermaßen auf ein Minimum beschränkt ….  weiterlesen weiterlesen…

Hypoglycämie vor 23 Monaten

Der nächste 08/15 Einsatz: die wöchentliche Hypo-Heilung hat sich gerade wieder per Pager angekündigt.
Die heilenden Hände des Notfallmediziners machen aus NACA 4 im Handumdrehen NACA 2, worauf die geheilten Hände des Patienten dankbar einen Revers unterschreiben.
Allerdings lassen sich hypoglycämisierte Venen manchmal eben nur widerwillig punktieren, und wenn der Patient dann trotz normalem Zucker nicht aufwacht, ist`s mit der Idylle bald vorbei....
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Kapnometrie vor 23 Monaten

Messen wir wirklich so viel Mist? - Obwohl die Evidenz zur Verwendung der Kapnometrie im präklinischen Bereich vorhanden und ihre Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind, hat sie sich bisher noch nicht gänzlich durchgesetzt. Mit ein Grund dafür könnte die Frage der Sinnhaftigkeit von immer mehr und komplexerem Monitoring sein...  weiterlesen weiterlesen…

Be- und Durchatmen vor 24 Monaten

Die Entscheidung zur Narkoseeinleitung ist gefallen, der Puls steigt ( der durchschnittliche Notarzt kommt übrigens nur ungefähr 5 Mal pro Jahr in die Verlegenheit der Durchführung einer präklinischen Intubation) der Tubus ist drin, die erste Schweißperle harrt in den Startlöchern. Jetzt wird wieder oxygeniert, bestens. `Thorax hebt sich, Tubus beschlägt sich`, so macht man das.
Und jetzt? Bebeuteln bis ins Krankenhaus? Schlechter Plan. Die Beatmungsmaschine - BIPAP, ASB, CPAP, IPPV/CPPV, SIMV, PEEP – liest sich allerdings wie das Kleingedruckte der letzten Steuererklärung.
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Urgency vs. Emergency vor 24 Monaten

Hypertensiv entgleiste Patienten ( >220 mmHg systolisch oder >120 mmHg diastolisch ) stellen einen beträchtlichen Anteil der internistischen Spontanpatienten dar, und beschäftigen damit auch häufig (speziell in den Abend- und Nachtstunden) den organisierten Rettungs- und Notarztdienst...  weiterlesen weiterlesen…

The deadly dozen vor 25 Monaten

Nein, das hier ist nicht die Computerspiel-Sparte, Sie sind schon richtig, hier geht’s um Notfallmedizin. Thoraxtraumata sind relativ häufig, allerdings unterdiagnostiziert, da sich die Aufmerksamkeit des Akutmediziners häufig auf andere Verletzungen konzentriert. Doch gerade das Thoraxtrauma ist häufig Wegbereiter für lebensbedrohliche Komplikationen ...  weiterlesen weiterlesen…

Differentialdiagnose ST-Hebung vor 25 Monaten

Der akute Thoraxschmerz ist eine der häufigsten, manchen Statistiken zufolge sogar die häufigste Indikation für den Einsatz eines (Notarzt-)Rettungsmittels. Die damit verbundene Aufzeichnung eines 12-Kanal-EKGs daher eine der häufigsten diagnostischen Maßnahmen im präklinischen Bereich...  weiterlesen weiterlesen…

Triage vor 26 Monaten

3:25 h, wie so oft zu dieser Stunde ausgeprägten Tiefschlafes löst auch an diesem Freitagsdienst der Notfallpiepser aus – im Fahrzeug dann die nähere Information: Busunglück auf der Autobahn, erwartet werden zwischen 30 und 50 Verletzte. Hätte man jetzt bloß den Dienst nicht getauscht…  weiterlesen weiterlesen…

Asthma bronchiale vor 2 Jahren

Wenn die "Luft wegbleibt", ist der Griff zum Telefon und die Alarmierung qualifizierter Hilfe oftmals lebensrettend.
Bei jungen Patienten ist die Ursache der Atemnot häufig in einem hyperreagiblen Bronchialsystem, das den Boden für Asthma bronchiale bildet, zu finden ...
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Inhalationstrauma - Therapie vor 2 Jahren

"An meine Lunge lass´ ich nur Tubus und O2."
In der präklinischen Versorgungsphase des Patienten mit akutem Inhalationstrauma stehen nur wenige Strategien zur Verfügung ...
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Inhalationstrauma vor 2 Jahren

Woran sterben Patienten nach "Feuerunfällen" ? An ihren ausgedehnten Verbrennungen ? Vielleicht an den Infektionen, die sie im Verlauf der Intensivtherapie akquirieren ? Oder ist es die „Verbrennungskrankheit“ ?
Tatsache ist: 80 % (!) dieser Todesfälle sind Folge eines Inhalationstraumas ! Lesen sie mehr...
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Toxidrome vor 2 Jahren

Entwirrung im Syndromdschungel  weiterlesen weiterlesen…

Schädelhirntrauma vor 2 Jahren

...die EURO kann kommen  weiterlesen weiterlesen…

Hypothermie II vor 2 Jahren

... der zweite Versuch  weiterlesen weiterlesen…

Hilfen und Alternativen vor 11 Jahren

Spätestens wenn der letzte Artikel seinen Zweck erfüllt hat und nun das Problem „schwieriger Atemweg“ im notfallmedizinischen Gehirn zwischengespeichert wurde, taucht irgendwann die Frage nach den berühmten Atemwegsalternativen auf. Auch wenn es jene wie Sand am Meer gibt, sind die meisten doch eher Werk von innovativen Anästhesisten am Rand der midlife-crisis, und kaum außerhalb des OP brauchbar….  weiterlesen weiterlesen…

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