Der Schwerbrandverletzte Patient ist im Rettungs- und Notarztdienst des „kleinen Arztes“ ein eher seltenes Ereignis, häufig kommen jedoch kleinere bis mittlere Verbrennungen und Verbrühungen von Klein- und Schulkindern vor. Die typische Situation – das Herunterziehen von Gefäßen mit heißem Wasser durch Kinder – und die damit verbundenen Verbrühungen an Gesicht, Thorax und oberen Extremitäten, ist ein durchaus gängiger präklinischer Notfall. Oft birgt diese Situation großes Stresspotential, da sich im Normalfall die Erfahrung des Notarztes in der Behandlung von Kindernotfällen in Grenzen hält…